Island - eine Reise....
Wir sind am Sonntag nachmittag in Keflavik gelandet und direkt in unseren Urlaub in Island gestartet.
Mit Namensschild empfangen, nette Sache in einem Land, in dem man noch nie war, hat was.
Campingmobil empfangen, nach ausführlicher Einweisung. Alles bestens, hätte nicht besser laufen können. Vor lauter Begeisterung und in Vorfreude auf drei Wochen in wilder Natur haben wir uns sogar noch Räder nachgebucht. So gerüstet sind wir dann losgezogen. Erstmal ein paar Kilometer fahren und dann mal schauen wo wir nächtigen können. Und den ersten kleinen Einkauf konnten wir auch noch erledigen, wie schön, so war der Kühlschrank nicht leer. So landeten wir in Selfoss und haben eine schöne Stelle direkt am Fluss gefunden, romantisch und ruhig.
Es war dann schon spät, aber man vergisst das glatt, da es durchweg hell bleibt. Echt, es war nachts 2 Uhr genauso hell wie um 18 Uhr oder früh um 8 .... Deshalb verbrachten wir die erste Nacht unter einer ( jeder eine) Schlafbrille.
Heute am Montag 16.06.2014 - lieber Uwe alles Gute - war ein Reisetag gemischt mit geothermaler Abwechslung. Es ist einfach großartig, in jedem Nest, wir Hella, ein Schwimmbad mit heißen Quellen zu finden.
Da kann man auch bei Nieselregen im 41 Grad heißen Wasser sitzen und das Leben ist herrlich!
Auf unserer Tour haben wir schon einiges gesehen, den Eyjafjallajökull und Skógarfoss - der Wasserfall. Aber man hat uns auch schon heimgesucht. Nämlich Trolle waren da. Haben uns furchtbar an der Nase herumgeführt und uns was geklaut. Stunden später aber an einer anderen Stelle wieder zurückgebracht. Und mehr noch!
Montag, 16. Juni 2014
Donnerstag, 16. September 2010
Letzte Urlaubstage
Langsam trudeln wir wieder nach Hause, arbeiten uns täglich kilometerweise vor. Es beginnt eine völlig neue Landschaft, abwechselnd Steilküste und ewig lange breite Sandstrände, dann wieder schwarzer Kiesel und wildes Meer. Wellen surfen vor unserer Nase. Eine Nacht weiter und wir sind in Criel sur mer, eine handbreit vor dem tosenden Meer schlagen wir unser Nachtlager auf. Hier sind schon seit Wochen alle Fensterläden zu, beim Spaziergang durch den Ort reden nur die Briefkästen mit uns. Unheimlich schön. Genau so wollten wir das. Es ist die Verbindung zum Wasser und zum Himmel, keinerlei Störung. In der Nacht tobte ein Sturm über uns, das wir träumten, wir sind mit der Deutschen Bahn unterwegs, so hat das gerüttet und gewackelt. So ein Camping Car steht nicht sooo stabil.
Weiter zieht es uns nach Le Touquet Paris Plage. Ein eloquentes Strandstädtchen mit einem speziellen Charme. Schon beim einfahren bewundern wir die Strassen. Alle Beläge sind rot! Das hat was. Es gibt nur schöne Häuser. Hier ist auch noch Leben. Ein wunderbarer breiter Strand und viele Surfer (nicht so hübsch wie in Kalifornien), aber die könnens. Wir lassen uns treiben und geniessen die Sonne und den Wind. Hier laden wir uns auf einen schönen Abend im Restaurant ein und essen doch endlich mal Muscheln, die gibt es hier aber immer mit Fritten. Nachspeise und Vorspeise waren sehr ansprechend. So gerne hätte wir mal ein Bouillaibaisse gegessen!!! Nirgendwo! Nie auf einer Karte! Wir haben sie alle gelesen! Ärgerlich. Und wir verstehen nicht warum. Egal, kochen wir eben selbst.
Jetzt sitzen wir in Calais im Les Pirates, wegen WiFi und trinken das letzte Bier auf französischen Boden. Calais ist hässlich. Wir sind verwöhnt. Die letzten 3 Wochen haben wir nur schönes gesehen. Nunja, eine Stadt wo alle nur eine Nacht bleiben, das hat eben so eine Beigeschmack. Wo geht Mann denn sonst nur für eine Nacht hin und bleibt nicht länger?
Jetzt wollen wir euch noch unsere No´s und Go´s aufzählen, die uns in Frankreich beeindruckt haben, mal gut mal schlecht eben:
Hundescheiße Kreisverkehre, überall wird was verbrannt
lecker Essen nette Menschen guter Wein tolle Supermärkte
die Sprache liebliche Landschaften schönes Wetter es riecht meistens sehr gut
wo ist die Bouillaibaisse überall werden Blumen gepfanzt Baguettes mmhh
Aurevoir votre voyageur et voyageuse
Weiter zieht es uns nach Le Touquet Paris Plage. Ein eloquentes Strandstädtchen mit einem speziellen Charme. Schon beim einfahren bewundern wir die Strassen. Alle Beläge sind rot! Das hat was. Es gibt nur schöne Häuser. Hier ist auch noch Leben. Ein wunderbarer breiter Strand und viele Surfer (nicht so hübsch wie in Kalifornien), aber die könnens. Wir lassen uns treiben und geniessen die Sonne und den Wind. Hier laden wir uns auf einen schönen Abend im Restaurant ein und essen doch endlich mal Muscheln, die gibt es hier aber immer mit Fritten. Nachspeise und Vorspeise waren sehr ansprechend. So gerne hätte wir mal ein Bouillaibaisse gegessen!!! Nirgendwo! Nie auf einer Karte! Wir haben sie alle gelesen! Ärgerlich. Und wir verstehen nicht warum. Egal, kochen wir eben selbst.
Jetzt sitzen wir in Calais im Les Pirates, wegen WiFi und trinken das letzte Bier auf französischen Boden. Calais ist hässlich. Wir sind verwöhnt. Die letzten 3 Wochen haben wir nur schönes gesehen. Nunja, eine Stadt wo alle nur eine Nacht bleiben, das hat eben so eine Beigeschmack. Wo geht Mann denn sonst nur für eine Nacht hin und bleibt nicht länger?
Jetzt wollen wir euch noch unsere No´s und Go´s aufzählen, die uns in Frankreich beeindruckt haben, mal gut mal schlecht eben:
Hundescheiße Kreisverkehre, überall wird was verbrannt
lecker Essen nette Menschen guter Wein tolle Supermärkte
die Sprache liebliche Landschaften schönes Wetter es riecht meistens sehr gut
wo ist die Bouillaibaisse überall werden Blumen gepfanzt Baguettes mmhh
Aurevoir votre voyageur et voyageuse
Montag, 13. September 2010
Dienstag Tag 11 französischer Kalender
Dienstag Tag 11
Das soll heute mal ein mittelalterlicher Tag werden. Dazu fährt man in die Dordogne und siehe da, die vielen Chateaus geben einem sehr schnell das passende Ambiente. Unser Ziel ist Domme im Perigord Noir, eine sehr gut erhaltene Festungsstadt mit einer bezaubernden Sicht über die Dordogne. Am Fuss der Festung sind auch Camping Cars willkommen,so können wir beruhigt bleiben. Durch diese uralten Gassen schlendern, die über 900 Jahre alt sind und wir sind Burgfräulein und Ritter. Und hier gibt es an jeder Ecke diese leckeren regionalen Gerichte, auch zum mitnehmen für zu Hause. Es ist vielleicht nicht im Sinne von Brigitte Bardot und PETA aber eine uralte Tradition. Fois Gras.
Eingelegte Ente im eigenen Fett haltbar gemacht, Fois Gras die Gänsestopfleber, alle Arten von Terrinen und Mousse.
Hier können wir nicht kochen, hier gehen wir essen. Also haben wir uns ein bisschen schick gemacht und sind dann in dieses liebreizende Städtchen gegangen um ein passendes kleines Restaurant zu suchen.
Wir haben es gefunden! Und es war wunderbar. Gerne hätten wir den Koch persönlich kennen gelernt und uns bedankt. Eine Auswahl an Leckereien wurde uns geboten mit einem krönenden Abschluss. Es war alles dabei, wie oben schon erwähnt aber noch kleine feine gebratene Entenkeulen, den besten Ziegenkäse, eingelegtes Gänsefleisch und einfach alles perfekt zubereitet. Der Wein war natürlich auch spitze und als Nachspeise gab es eine Tarte mit Walnussmasse und den passenden Likör zum darüber giessen. Wir hatten ehrlich feuchte Augen. Was war das schön.
Donnerstag und Freitag und Samstag und Sonntag bis Tag 16
Das sind Überführungstage, aus der Weinregion um Sant Emilion hin nach Aquitanien. Auf der Insel Il`de Re`haben wir erstmal Urlaub eingeläutet und konnten uns auch deshalb nicht früher melden. Es ist schon was besonderes am Atlantik direkt ein paar Tage mitten in dieser rauhen Schönheit zu verbringen. Wir haben den schönsten Platz gefunden und sind deshalb auch bis Sonntag hier geblieben. Dabei haben wir uns jeden Ort auf dieser Insel angeschaut, jeder Markt, jede Boulangerie und alle Sorten Baguettes getestet. Wir waren baden (teilweise), haben ausgiebige Radtouren unternommen und festgestellt, das alle Häuser weiß sind und grüne Fensterläden haben. Hier wird Fleur de Sel geerntet und ganz leckerer Fisch verkauft. Wir sind glückliche Urlauber. Leicht erschöpft. Es sind doch viele Erlebnisse bis hier gewesen und da tut es ausgesprochen gut zu entspannen. Das Auto steht still und wir bewegen uns.
Sonntag Tag 17
Husch husch, die Bretagne ruft. Sant Malo ist unser Ziel und natürlich sind wir bei schönstem Wetter in dieser alterwürdigen Festungsstadt angekommen. Eine Anlage wie der Tower in London, groß und imposant und uneinnehmbar. Man kann bei Ebbe, die wir natürlich pünktlich hatten, rüber zum alten Knast. Das ist ein kleiner Spaziergang mitten durch die Tide und die Leute hier nutzen das ausgiebig zum baden. Man kann sicht vorstellen, dass auch vor 150 Jahren oder wann auch immer, die Menschen das immer genutzt haben hier zu spazieren. Ein gemeiner Wind pfeift oben auf der Festungsmauer und wir überlegen ob wir eine Nacht in dieser sicheren Stadt bleiben wollen. Tun es dann auch und das ist lustig. Zum ersten Mal stehen wir auf einem großen Parkplatz mitten drin in der Stadt. Aber neben an spielen unsere Nachbarn erstmal zum aufwärmen Boule.Dann kann das ja so schlecht hier nicht sein. Aber vorher waren wir mal wieder gut essen. Haben es versucht. Wir hätten es wissen sollen, wo so viele Nationen zusammen kommen, wird nichts besonders bei rauskommen. Hunderte Restaurants, hübsch und gute Speisekarten. Wir gehen ins Cafe´de L´Quest. Bestellen Fischsuppe und Dorade und Tartare von Fisch und Risotto mit Venusmuscheln auf Basilikumschaum. Klingt alles spitze, aber die ..... Anm. der männlichen Reisegruppe: Calvados 16 Jahre alt - schmeckt wie gammeliger Apfel.
Montag Tag 18 (französischer Kalender)
Abfahrt vor Sonnenaufgang, Mont Saint Michel!!!!
Wir wollen ihn zum Frühstück und wir kriegen ihn zum Kaffe, frischen Baguette und ein perfekt gekochten Ei (mit Maggi, dank der edlen Spenderin). Ein Parkplatz wie für uns gebaut, Gardine auf und wir schauen auf dieses Meisterwerk der menschlichen Hand. Eine Stadt und Kirche mitten im Meer auf einem Felsen gebaut. Der Anfang wurde im Jahre 708 gemacht. Heute steht man hier davor und staunt. Wir waren schon einmal hier, vor 10 Jahren. Damals haben wir den Farbfilm vergessen.
Stunden später finden wir uns mitten unter den Alliierten in der Region des D-Day. In Arromanches les Bain, mitten an der Steilküste steht unser Hotel auf Rädern. Jetzt nutzen wir bei Bier, Caffee und Calvados die kostenlose W-Lan Verbindung des Office de Tourisme in der Rue Marechal Joffre. Es ist 16:54 und wir sind aktuell im Blog.
Was zum Geier ist Spigol? Klingt wie eine Salbe gegen Schrunden. Aber was tut man nicht alles.
Das soll heute mal ein mittelalterlicher Tag werden. Dazu fährt man in die Dordogne und siehe da, die vielen Chateaus geben einem sehr schnell das passende Ambiente. Unser Ziel ist Domme im Perigord Noir, eine sehr gut erhaltene Festungsstadt mit einer bezaubernden Sicht über die Dordogne. Am Fuss der Festung sind auch Camping Cars willkommen,so können wir beruhigt bleiben. Durch diese uralten Gassen schlendern, die über 900 Jahre alt sind und wir sind Burgfräulein und Ritter. Und hier gibt es an jeder Ecke diese leckeren regionalen Gerichte, auch zum mitnehmen für zu Hause. Es ist vielleicht nicht im Sinne von Brigitte Bardot und PETA aber eine uralte Tradition. Fois Gras.
Eingelegte Ente im eigenen Fett haltbar gemacht, Fois Gras die Gänsestopfleber, alle Arten von Terrinen und Mousse.
Hier können wir nicht kochen, hier gehen wir essen. Also haben wir uns ein bisschen schick gemacht und sind dann in dieses liebreizende Städtchen gegangen um ein passendes kleines Restaurant zu suchen.
Wir haben es gefunden! Und es war wunderbar. Gerne hätten wir den Koch persönlich kennen gelernt und uns bedankt. Eine Auswahl an Leckereien wurde uns geboten mit einem krönenden Abschluss. Es war alles dabei, wie oben schon erwähnt aber noch kleine feine gebratene Entenkeulen, den besten Ziegenkäse, eingelegtes Gänsefleisch und einfach alles perfekt zubereitet. Der Wein war natürlich auch spitze und als Nachspeise gab es eine Tarte mit Walnussmasse und den passenden Likör zum darüber giessen. Wir hatten ehrlich feuchte Augen. Was war das schön.
Donnerstag und Freitag und Samstag und Sonntag bis Tag 16
Das sind Überführungstage, aus der Weinregion um Sant Emilion hin nach Aquitanien. Auf der Insel Il`de Re`haben wir erstmal Urlaub eingeläutet und konnten uns auch deshalb nicht früher melden. Es ist schon was besonderes am Atlantik direkt ein paar Tage mitten in dieser rauhen Schönheit zu verbringen. Wir haben den schönsten Platz gefunden und sind deshalb auch bis Sonntag hier geblieben. Dabei haben wir uns jeden Ort auf dieser Insel angeschaut, jeder Markt, jede Boulangerie und alle Sorten Baguettes getestet. Wir waren baden (teilweise), haben ausgiebige Radtouren unternommen und festgestellt, das alle Häuser weiß sind und grüne Fensterläden haben. Hier wird Fleur de Sel geerntet und ganz leckerer Fisch verkauft. Wir sind glückliche Urlauber. Leicht erschöpft. Es sind doch viele Erlebnisse bis hier gewesen und da tut es ausgesprochen gut zu entspannen. Das Auto steht still und wir bewegen uns.
Sonntag Tag 17
Husch husch, die Bretagne ruft. Sant Malo ist unser Ziel und natürlich sind wir bei schönstem Wetter in dieser alterwürdigen Festungsstadt angekommen. Eine Anlage wie der Tower in London, groß und imposant und uneinnehmbar. Man kann bei Ebbe, die wir natürlich pünktlich hatten, rüber zum alten Knast. Das ist ein kleiner Spaziergang mitten durch die Tide und die Leute hier nutzen das ausgiebig zum baden. Man kann sicht vorstellen, dass auch vor 150 Jahren oder wann auch immer, die Menschen das immer genutzt haben hier zu spazieren. Ein gemeiner Wind pfeift oben auf der Festungsmauer und wir überlegen ob wir eine Nacht in dieser sicheren Stadt bleiben wollen. Tun es dann auch und das ist lustig. Zum ersten Mal stehen wir auf einem großen Parkplatz mitten drin in der Stadt. Aber neben an spielen unsere Nachbarn erstmal zum aufwärmen Boule.Dann kann das ja so schlecht hier nicht sein. Aber vorher waren wir mal wieder gut essen. Haben es versucht. Wir hätten es wissen sollen, wo so viele Nationen zusammen kommen, wird nichts besonders bei rauskommen. Hunderte Restaurants, hübsch und gute Speisekarten. Wir gehen ins Cafe´de L´Quest. Bestellen Fischsuppe und Dorade und Tartare von Fisch und Risotto mit Venusmuscheln auf Basilikumschaum. Klingt alles spitze, aber die ..... Anm. der männlichen Reisegruppe: Calvados 16 Jahre alt - schmeckt wie gammeliger Apfel.
Montag Tag 18 (französischer Kalender)
Abfahrt vor Sonnenaufgang, Mont Saint Michel!!!!
Wir wollen ihn zum Frühstück und wir kriegen ihn zum Kaffe, frischen Baguette und ein perfekt gekochten Ei (mit Maggi, dank der edlen Spenderin). Ein Parkplatz wie für uns gebaut, Gardine auf und wir schauen auf dieses Meisterwerk der menschlichen Hand. Eine Stadt und Kirche mitten im Meer auf einem Felsen gebaut. Der Anfang wurde im Jahre 708 gemacht. Heute steht man hier davor und staunt. Wir waren schon einmal hier, vor 10 Jahren. Damals haben wir den Farbfilm vergessen.
Stunden später finden wir uns mitten unter den Alliierten in der Region des D-Day. In Arromanches les Bain, mitten an der Steilküste steht unser Hotel auf Rädern. Jetzt nutzen wir bei Bier, Caffee und Calvados die kostenlose W-Lan Verbindung des Office de Tourisme in der Rue Marechal Joffre. Es ist 16:54 und wir sind aktuell im Blog.
Was zum Geier ist Spigol? Klingt wie eine Salbe gegen Schrunden. Aber was tut man nicht alles.
Mittwoch
Mittwoch Tag 12
Jetzt müssen wir uns natürlich auch die Schlösser hier genauer anschauen und haben uns 2 ausgesucht. Das erste ganz nahe bei unserer kleinen Stadt Domme. Es ist die Burg Beynac eine Baronie des Perigord. Die Dordogne war zu dieser Zeit die natürliche Grenze zu England und einmal hat Richard Löwenherz 1189 die Burg eingenommen und blieb in englischen Händen bis zu seinem Tod. Danach hat es keiner mehr geschafft. Wir waren in der Küche, in der Halle, die damals für Versammlungen genutzt wurde. Wir haben die Klos gesehen.
Dann sind wir weiter ins Chateau des Milandes. Die ist nicht ganz so alt und wurde auch erst vor kurzem populär. Die gehörte mal Josephine Baker. Das ganze Schloss erzählt ihr Leben und alle Räume sind so hergerichtet als würde sie noch da sein. Aber schon in den 60 er Jahren war Schluß, ein Schloss ist doch zu teuer. Aber schön anzusehen.
Jetzt sind wir auf unserem nächsten Etappenziel angekommen, dem Chateau Gebaud, ein Weingut mit Herz für Camping Cars. In 2 Minuten geht die Weinprobe los. Also bis später.
Dienstag, 7. September 2010
Sonntag Montag Tag 9 und 10
Sonntag Tag 9
Wir haben verschlafen, die Franzosen gehen nicht in die Kirche und deshalb ist es in diesem Nest so still! Ausgeschlafen ist es auch sicherer. Die kommende Fahrt durch die Gorges du Tarn ist wohl die Gefährlichste, die selbst unser gern gelesener Reiseführer unternommen hat. Die Straßen sind mittlerweile so eng, dass 2 Autos nicht aneinander vorbei kommen, aber hier geht es viele Hundert Meter steil in die Schlucht. Keine Mauer, nö. Felswände die oben überhängen.Frau hat manchmal die Augen zu gemacht und fotografiert, kann man sich lieber später anschauen. Dann kommt St. Enimie, so lieb wie der Name ist auch der Ort. Ein Schwalbennest mitten an den Hängen. Wir passen gerade so durch. Es ist ein Kummer, immer wollen wir bleiben. Wo wollen wir denn noch hin? Es gibt unendlich viel zu sehen. Die Küste werden wir vor dem Winter nicht erreichen. Die lassen uns nicht weg.
Wir halten einfach mal in Le Puy en Velay an. Hier könnte man auch auf dem zentralsten Platz der Stadt übernachten, aber das hat was vom Alexanderplatz.
Da schläft man nicht. Aber mal gucken. Hier gibt es auch was zu sehen, auf drei Vulkanbergen, wir sind jetzt in der Eifel Frankreichs, ragen drei kirchliche Wahrzeichen. Auf einen sind wir hochgeklettert. Oben steht eine gusseiserne Jungfrau mit Kind. 1860 gebaut und nach Vorbild der Freiheitsstatue verschraubt. Unten gab es eine Aufgabe zu lösen, wir mussten dringend wissen, wie Verveine schmeckt. Wir sind uns nicht sicher, aber es gibt Riesenpralinen, die heissen so. Da wird eine sechsköpfige Familie von satt. Süß und lecker. Jetzt sind wir am Lac d`Aydat und haben ein tollen Flecken zum verweilen gefunden. Rauf kommt man zwar nur, wenn man das Lösungswort kennt, aber wir haben es geschafft. Es ist eine Barierre im Boden eingelassen, die fährt erst in den Boden ein, wenn man den Automat überlistet. Das schaffen nicht alle! Lustige Geschichte für später mal.
Montag Tag 10
Wir sind raus aus Aydat, dem Fort Nox unter den bekannten Campingstellplätzen. Punkt Acht machte der Bäcker auf und wir sind mit Baguette unter den Achseln weiter gezogen. Wir wollten in die Auvergne zu den Vulkanen. Eine sehr grüne Gegend, liebliche Landschaft. Nach einem kräftigen Frühstück zog es uns zum Puy de Dome, 1465 Meter hoch. Wir machen eine großen Bogen herum, damit sich die Wanderung lohnt. Wie in Schottland hier, Schafe und sanfte Hügel. Die ersten 2 – 3 Stunden waren harmlos, dann erst kam ein Parkplatz,so mitten drin. Und ab jetzt beginnt der Aufstieg, die letzten Meter hatten es in sich. In kürzester Zeit haben wir 350 Höhenmeter gemacht, so steil und ständig im Zickzack. Oben die Belohnung. Ein Blick über die gesamte Vulkanlandschaft, mehr als 60 an der Zahl.Runter war es super, man konnte in die angestrengten Gesichtern der Hochlaufenden lächeln, man war ja schon oben! Ein wenig Schadenfreude hat man sich doch verdient. Dann ging es ja auch noch eine ganze Weile weiter. Wir parken ja nicht unmittelbar an den Sehenswürdigkeiten (vor 15 Jahren war das so).
Nach einer erfrischenden Dusche mussten wir zurück in die Zivilisation. Ein L´Eclerc, der beste Supermarkt in Frankreich. An der Fleischtheke wollten wir uns direkt bewerben, an der Käsetheke haben wir uns getraut 100 gr. Käse aus der Region zu kaufen und an der Chacuterietheke haben wir sogar eine Nummer gezogen und reichlich Gänseleberpastete geordert. Beim Gemüse gibt es eine Sondertheke für ausgefallene Sorten. Schwarze Tomaten und so. Frau musste Mann böse angucken, sonst hätte das kein ende genommen. Es ist so schön dort, wir wollten wirklich nicht mehr weg. Es riecht gut und ist sehr sauber und hat die besten Lebensmittel die WIR jemals gesehen haben.
Zur Beruhigung sind wir noch schnell nach VOLVIC gefahren. Oben auf dem Vulkan ist wirklich die Fabrik, wir holen bei Lidl in Ahlen immer die gleiche Sorte. Volvic ist ein Dorf.
Anfahrt zur Übernachtung in Ussel (klingt wie Schwarzwald). Leichte Verwirrung bei der Suche, aber dann so idyllisch gelegen. Enten und Esel rufen um die Wette. Altes Baguette schmeckt französischen Enten sehr.
Kurzes Schwätzchen mit Gleichgesinnten, natürlich Franzosen! Wir sind hier nur unter Franzosen, Belgiern, Holländern, ab und zu mal Italiener, aber sonst ganz wenig Deutsche. Im Gepäck seit heute auch die Puy aus dieser Region. Hm.
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