Donnerstag, 16. September 2010

Letzte Urlaubstage

Langsam trudeln wir wieder nach Hause, arbeiten uns täglich kilometerweise vor. Es beginnt eine völlig neue Landschaft, abwechselnd Steilküste und ewig lange breite Sandstrände, dann wieder schwarzer Kiesel und wildes Meer. Wellen surfen vor unserer Nase. Eine Nacht weiter und wir sind in Criel sur mer, eine handbreit vor dem tosenden Meer schlagen wir unser Nachtlager auf. Hier sind schon seit Wochen alle Fensterläden zu, beim Spaziergang durch den Ort reden nur die Briefkästen mit uns. Unheimlich schön.  Genau so wollten wir das. Es ist die Verbindung zum Wasser und zum Himmel, keinerlei Störung. In der Nacht tobte ein Sturm über uns, das wir träumten, wir sind mit der Deutschen Bahn unterwegs, so hat das gerüttet und gewackelt. So ein Camping Car steht nicht sooo stabil.
Weiter zieht es uns nach Le Touquet Paris Plage. Ein eloquentes Strandstädtchen mit einem speziellen  Charme. Schon beim einfahren bewundern wir die Strassen. Alle Beläge sind rot! Das hat was. Es gibt nur schöne Häuser. Hier ist auch noch Leben. Ein wunderbarer breiter Strand und viele Surfer (nicht so hübsch wie in Kalifornien), aber die könnens. Wir lassen uns treiben und geniessen die Sonne und den Wind. Hier laden wir uns auf einen schönen Abend im Restaurant ein und essen doch endlich mal Muscheln, die gibt es hier aber immer mit Fritten. Nachspeise und Vorspeise waren sehr ansprechend. So gerne hätte wir mal ein Bouillaibaisse gegessen!!! Nirgendwo! Nie auf einer Karte! Wir haben sie alle gelesen! Ärgerlich. Und wir verstehen nicht warum. Egal, kochen wir eben selbst.
Jetzt sitzen wir in Calais im Les Pirates, wegen WiFi und trinken das letzte Bier auf französischen Boden. Calais ist hässlich. Wir sind verwöhnt. Die letzten 3 Wochen haben wir nur schönes gesehen. Nunja, eine Stadt wo alle nur eine Nacht bleiben, das hat eben so eine  Beigeschmack. Wo geht Mann denn sonst nur für eine Nacht hin und bleibt nicht länger?

Jetzt wollen wir euch noch unsere No´s und Go´s aufzählen, die uns in Frankreich beeindruckt haben, mal gut mal schlecht eben:
Hundescheiße  Kreisverkehre, überall wird was verbrannt
  lecker Essen    nette Menschen   guter Wein       tolle Supermärkte
die Sprache    liebliche Landschaften   schönes Wetter    es riecht meistens sehr gut
wo ist die Bouillaibaisse   überall werden Blumen gepfanzt        Baguettes   mmhh
Aurevoir votre voyageur et voyageuse

1 Kommentar:

  1. ok, gut heimreise
    wir packen nun auch unsere koffer bis bald
    die steinis

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