Montag, 13. September 2010

Dienstag Tag 11 französischer Kalender

Dienstag Tag 11
Das soll heute mal ein mittelalterlicher Tag werden. Dazu fährt man in die Dordogne und siehe da, die vielen Chateaus geben einem sehr schnell das passende Ambiente. Unser Ziel ist Domme im Perigord Noir, eine sehr gut erhaltene Festungsstadt mit einer bezaubernden Sicht über die Dordogne. Am Fuss der Festung sind auch Camping Cars willkommen,so können wir beruhigt bleiben. Durch diese uralten Gassen schlendern, die über 900 Jahre alt sind und wir sind Burgfräulein und Ritter. Und hier gibt es an jeder Ecke diese leckeren regionalen Gerichte, auch zum mitnehmen für zu Hause. Es ist vielleicht nicht im Sinne von Brigitte Bardot und PETA aber eine uralte Tradition. Fois Gras.
Eingelegte Ente im eigenen Fett haltbar gemacht, Fois Gras die Gänsestopfleber, alle Arten von Terrinen und Mousse.
Hier können wir nicht kochen, hier gehen wir essen. Also haben wir uns ein bisschen schick gemacht und sind dann in dieses liebreizende Städtchen gegangen um ein passendes kleines Restaurant zu suchen.
Wir haben es gefunden! Und es war wunderbar. Gerne hätten wir den Koch persönlich kennen gelernt und uns bedankt. Eine Auswahl an Leckereien wurde uns geboten mit einem krönenden Abschluss. Es war alles dabei, wie oben schon erwähnt aber noch kleine feine gebratene Entenkeulen, den besten Ziegenkäse, eingelegtes Gänsefleisch und einfach alles perfekt zubereitet. Der Wein war natürlich auch spitze und als Nachspeise gab es eine Tarte mit Walnussmasse und den passenden Likör zum darüber giessen. Wir hatten ehrlich feuchte Augen. Was war das schön.

Donnerstag und Freitag und Samstag und Sonntag bis Tag 16
Das sind Überführungstage, aus der Weinregion um Sant Emilion hin nach Aquitanien. Auf der Insel Il`de Re`haben wir erstmal Urlaub eingeläutet und konnten uns auch deshalb nicht früher melden. Es ist schon was besonderes am Atlantik direkt ein paar Tage mitten in dieser rauhen Schönheit zu verbringen. Wir haben den schönsten Platz gefunden und sind deshalb auch bis Sonntag hier geblieben. Dabei haben wir uns jeden Ort auf dieser Insel angeschaut, jeder Markt, jede Boulangerie und alle Sorten Baguettes getestet. Wir waren baden (teilweise), haben ausgiebige Radtouren unternommen und festgestellt, das alle Häuser weiß sind und grüne Fensterläden haben. Hier wird Fleur de Sel geerntet und ganz leckerer Fisch verkauft. Wir sind glückliche Urlauber. Leicht erschöpft. Es sind doch viele Erlebnisse bis hier gewesen und da tut es ausgesprochen gut zu entspannen. Das Auto steht still und wir bewegen uns.

Sonntag Tag 17
Husch husch, die Bretagne ruft. Sant Malo ist unser Ziel und natürlich sind wir bei schönstem Wetter in dieser alterwürdigen Festungsstadt angekommen. Eine Anlage wie der Tower in London, groß und imposant und uneinnehmbar. Man kann bei Ebbe, die wir natürlich pünktlich hatten, rüber zum alten Knast. Das ist ein kleiner Spaziergang mitten durch die Tide und die Leute hier nutzen das ausgiebig zum baden. Man kann sicht vorstellen, dass auch vor 150 Jahren oder wann auch immer, die Menschen das immer genutzt haben hier zu spazieren. Ein gemeiner Wind pfeift oben auf der Festungsmauer und wir überlegen ob wir eine Nacht in dieser sicheren Stadt bleiben wollen. Tun es dann auch und das ist lustig. Zum ersten Mal stehen wir auf einem großen Parkplatz mitten drin in der Stadt. Aber neben an spielen unsere Nachbarn erstmal zum aufwärmen Boule.Dann kann das ja so schlecht hier nicht sein. Aber vorher waren wir mal wieder gut essen. Haben es versucht. Wir hätten es wissen sollen, wo so viele Nationen zusammen kommen, wird nichts besonders bei rauskommen. Hunderte Restaurants, hübsch und gute Speisekarten. Wir gehen ins Cafe´de L´Quest. Bestellen Fischsuppe und Dorade und Tartare von Fisch und Risotto mit Venusmuscheln auf Basilikumschaum. Klingt alles spitze, aber die ..... Anm. der männlichen Reisegruppe: Calvados 16 Jahre alt - schmeckt wie gammeliger Apfel.

Montag Tag 18 (französischer Kalender)
Abfahrt vor Sonnenaufgang, Mont Saint Michel!!!!
Wir wollen ihn zum Frühstück und wir kriegen ihn zum Kaffe, frischen Baguette und ein perfekt gekochten Ei (mit Maggi, dank der edlen Spenderin). Ein Parkplatz wie für uns gebaut, Gardine auf und wir schauen auf dieses Meisterwerk der menschlichen Hand. Eine Stadt und Kirche mitten im Meer auf einem Felsen gebaut. Der Anfang wurde im Jahre 708 gemacht. Heute steht man hier davor und staunt. Wir waren schon einmal hier, vor 10 Jahren. Damals haben wir den Farbfilm vergessen.
Stunden später finden wir uns mitten unter den Alliierten in der Region des D-Day. In Arromanches les Bain, mitten an der Steilküste steht unser Hotel auf Rädern. Jetzt nutzen wir bei Bier, Caffee und Calvados die kostenlose W-Lan Verbindung des Office de Tourisme in der Rue Marechal Joffre. Es ist 16:54 und wir sind aktuell im Blog.
Was zum Geier ist Spigol? Klingt wie eine Salbe gegen Schrunden. Aber was tut man nicht alles.

1 Kommentar:

  1. hi, ich hoffe ihr seid noch aufnahme fähig bei diesen vielen eindrücken, schlösser,burgen, knästen uvm
    es ist eine gewürzmischung die safran enthält, juppi, ten point, neues geschenk
    bussi steinis

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