Hallo Ihr Lieben in Deutschland,
wir sind auf Tour, nach fast genau einem Jahr.
Drei Wochen liegen vor uns.Haben auch schon die ersten Stunden hinter uns.
Somit auch die ersten Erlebnisse.
Für das Protokoll: sind unterwegs im wunderschönen Land der Franzosen und außerhalb eines flächendeckenden W-LAN Netzes (auch ein Bote braucht eine Weile bis er Nachrichten überbringt). Somit sind die News nicht taufrisch. aber kompakt zusammengefasst.
Angefangen hat unsere Reise mit dem Auftritt eines Arschloch, von Beruf Busfahrer einer Theaterreisegruppe. Details folgen später mal, is aber nich so wichtig . Wir lassen uns auch von Busfahrerarschlöchern die Laune nicht verderben.
Erste Nacht, sehr spät, Suche in Trier nach unserem favorisierten Stellplatz,
3 x vorbei am Eros-Center und diversen Baumärkten, dann gefunden. Schluck Rotwein und ab in die Federn. Aufgewacht im Morgengrauen, es ist Samstag und in Kürze beginnt hier der Markt. Um uns herum haben sich bereits Händler mit ihrer Ware breit gemacht. Kaffee und schnell weg.
Durch Luxemburg ist so klein, winzig.
Dann Frankreich. Schon was anderes. Mussten ein paar Stunden fahren, dann waren wir raus aus dem industriellen Teil und drin im schönen Frankreich. Gegen Mittag hatten wir Lust auf Wein(kaufen). Stopp in Arbois und ab ins 1000 Jahre alte Städtchen...Wir sind sehr schüchtern in einen Weinladen gegangen und haben den Händler angelächelt „Bonjour Monsieur“ Er grüßte zurück.
„Je voudrais une boutaille von blanc, s `il vous plait.“ „ Oh, jeanette, baguette, eh.je ,,,,,,,,,,“
Der Händler freut sich „Boire chacune le jour une boutaille vin rouge ou blanc, que tenir le monsieur le medicin de la gorge!!“
„Hm, Ja. Oui, merci . Hä! Au revoir.“
Wir hatten Wein, aber wussten nicht was er uns noch erzählt hat.
Französisch ist eine verteufelt schwere Sprache.
Aber dann kam uns die eine oder andere Vokabel sehr bekannt vor und dann war klar, das Motto lautet frei nach dem Motto
A apple a day, keep `s the doctor a way nur halt mit Wein.
Ja das war es, was er meinte.
Auf nach Annecy. 5 Wohnmobile am See, eine Handbreit bis zum Wasser! Ein See mit Trinkwasserqualität. Einschlafen mit See im Auge und aufwachen mit See im Auge.
Zweiter Tag schnelle zum Mont Blanc. Der schönste Platz mit dem besten Panorama. Auf einem Plateau gegenüber des Mont Blanc. Die Fahrt hier hoch war halsbrecherisch, nein, wäre sie geworden, hätten uns nicht nette Franzosen mitten auf der Strecke gestoppt und umgeleitet. Hier ist es direkt wie unterm Himmel, dazwischen kommt nichts mehr. Wir sitzen bei Kerzenschein, ganz so wie manche Landfrau beim Briefe schreiben, und schreiben gestärkt durch ein Gläschen Rotwein, unseren ersten Blog. Gewandert sind wir, waren oben und unten am See. Sind Camping Car Fans.

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