Freitag, 11. September 2009

Mission erfüllt

Tag 13

Nachdem wir gestern Abend noch unterwegs waren, gab es nur eine kurze Nacht.
Um 2.30 Uhr Ortszeit war wecken und um 3.00 Uhr saßen wir im Auto, mit Ziel Zabriskie Point im Death Valley. Jetzt erklärt sich auch unser Blog Name. Denn das war eins der wichtigen Ziele unserer Reise und so ein kleiner Jungs Traum vom männlichen Teil der Reisegesellschaft, von dem sich dann auch der weibliche anstecken ließ.
Da wir die blaue Stunde und den Sonnenaufgang erleben wollten mussten wir halt schon etwas früher los, mussten ja ca. 250 km fahren. Die Bilder lassen vielleicht erahnen, wie genial es in Natura war. Anfangs waren wir ganz allein und es war eine ganz besondere Stimmung , ein unglaublicher Sternenhimmel und absolute Stille.

Kurze Erklärung, Quelle Wikipedia:

Zabriskie Point ist ein Gebiet im Death-Valley-Nationalpark, das für seine bizarren Verwitterung Verwitterung Erosionslandschaften bekannt ist. Es wurde zu Beginn des 20.Jahrhundert nach Christian Brevoort Zabriskie benannt. Zabriskie war der Vizepräsident und Geschäftsführer der Pacific Coast Borax Company, die mit dem Boraxabbau in dem Gebiet beauftragt war.

Ausserdem gibt es da noch den Film Zabriskie Point und die Musik dazu kommt von Pink Floyd.

Ganze zwei Stunden haben wir, übrigens mit internationalenm Publikum dem Naturereignis begeistert zugeschaut. Als die Sonne sichtbar wurde, sind wir geflüchtet, denn schon am Eingang des National Parks gab es Warnschilder "Verry hot in the valley". Noch die markanten Punkte erobert, wie den tiefsten Punkt, der sich weit unterhalb des Meeresspiegels befindet und natürlich eine Geisterstadt aus dem Jahr 1916, Rhyolite. Hatte mal 10.000 Einwohner , heute stehen nur noch 6 Ruinen, eins davon aus Whiskeyflaschen gebaut. Eine heiße Geschichte, alle Punkte mitzunehmen haben wir nicht geschafft, schon bei unserer Anunft in der Frühe um 5 waren es schon 29 Grad.
Einige Stunden später haben wir das Death Valley dann doch schweren Herzens verlassen, es mußte sein, unsere Wasservorräte kochten vor sich hin.
Die Rückfahrt sehr eintönig, auf schnurgeraden Highways ohne Höhepunkte, dafür haben wir den Abend dann zu einem einzigen Highlight gemacht. Wir haben uns ins Getümmel gestürzt und alle Sehenswürdigkeiten zwischen Stratosphere Tower und Mirage mitgenommen.
Man glaubt den Amis wirklich, das sie das Gefühl haben, wer einmal hier im Venetian mit einem Gondoliere durch den Kanale Grande bis zum Markusplatz schippert, braucht nicht nach Venedig fliegen. Wir mußten heute feststellen (wir kennen das Original in Italien) - die Amis haben fast Recht! Das ist alles so großartig gemacht, alle Achtung, nichts zu meckern. Aber wir haben ja bisher nur einen Teil gesehen, Rest folgt noch.
Erkenntnis des Tages: bei Ebru muß man sich nicht entschuldigen und es gibt sehr gute und sehr schlechte Cocktails.

1 Kommentar:

  1. die steine sind gefallen
    ein tipp, bei fat thursday, 190 octan probieren
    obs euch schmeckt?
    grüße

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