Samstag, 5. September 2009

Hohe Berge, Schöne Aussicht, 600 Fotos, Lustige Türmchen

Tag 8

Das Leben ist eins der schwersten.
Während Ihr schon alle gemütlich zu Hause auf dem Sofa sitzt und das Wochenende einleitet, müssen wir wieder auf der Piste sein und von einer Attraktion zur anderen fahren. Ja Urlaub ist halt kein Kindergeburtstag. Hoffentlich macht Ebru nicht schlapp.

Unser Weg heute von Murray vorbei am Utah Lake über Elberta, Nephi, Salina, Loa nach Torrey zum ersten Tagesziel Capitol Reef National Park.
Wir haben uns wieder für die Fahrt über Land entschieden.. Das gibt einen schönen Eindruck von der Weite und vom Landleben, hat aber gewaltige Auswirkungen auf unseren Koffeinspiegel, denn weit und breit ist kein Starbucks zu finden .. Aber wir sind ja in Amerika. Nephi 3 Häuser, 2 Spitzbuben und ein Land-Supermarkt, und siehe da, im Kühlregal gibt’s Starbucks Frappucino. Hurrrrrra.
Wieder wach und gestärkt nähern wir uns dem Capitol Reef National Park und da gehen die alt bekannten Probleme wieder los, Kurve , geiler Blick , anhalten , Foto, weiter, Kurve....
Urlaub ist Schwerstarbeit. Wir sind uns einig, das man allein für diesen Park wenigstens eine Woche braucht und im Reiseführer steht das ist einer der nicht so spektakulären und eher unbekannten Parks. Was soll das noch werden, wenn wir zum Bryce NP ,Monument Valley , Grand Canyon, Death Valley kommen, unser Urlaub geht doch nur noch 2 Wochen. Aaah! Wer kann unsere Reisekasse auffüllen, dann könnten wir noch ein paar Tage dranhängen?
Und dann war es soweit. Ankunft im Bryce Canyon! Das ist so außergewöhnlich, so unecht,man muß es gesehen haben. Es ist schön und bizarr und wir glauben in einer anderen Welt zu sein.
Das sieht nach Menschenhand aus, aber so etwas wahnsinnig tolles bekommen die Menschen nicht hin. Rote große Türmchen in allen Ausführungen. Das werden wir uns morgen näher betrachten, hinab steigen in die Tiefen des Canyon, da gibt es Straßen die heißen Wallstreet u.s.w.
Jetzt müssen wir in der Pandarosa Ranch (1921 von Ruby gegründet und noch heute in Familienhand) Kraft für den kommenden Tag tanken. Wir haben viel vor.

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