7. Tag
Es ist gut, das man Gerüche nicht fotografieren kann. Ihr hättet es nicht haben wollen.
Antilope Island ist die größte Insel auf dem Salt Lake und man kann sie direkt befahren. Wir dachten:
na das sieht ja aus wie auf Sylt. Und gestunken hat es auf dem Weg dahin, das Wasser ist teilweise sehr flach und deshalb ein bißchen wie eine Kloake. Trotzdem sind wir wie brave Touristen das tun, einmal zum Visitors Center, alles anschauen und schwupps wieder weg. Es war sehr beeindruckend schön aber ein bißchen trüb.
Viel Zeit war heute geplant. Einfach treiben lassen. Downtown von Salt Lake City, mit den außergewöhnlichen Kirchen und Tempeln der Mormonen. Am Tempel und in der Umgebung laufen nur geschniegelte, gebügelte und gut riechende Menschen rum. Die Herren in schwarzen Hosen und weißen Hemden mit Krawatte und die Damen in züchtig-sittsamen Röcken (Knie bedeckt) und flachen schwarzen Schuhen. Das sah lustig aus. Wir fühlten uns wieder wie Aliens, Ebru würde es ähnlich gehen. Es war eine besondere Ruhe zu spüren und wir ließen es auf uns wirken. Dann trieb es uns in die historische Bibliothek, wo man seine Vorfahren finden kann. Wie klasse. Erst trauten wir uns nicht, dann kam eine resolute Dame, mit dickem Busen und brachte uns persönlich in die Research Area zu einer weiteren älteren Dame (die sind da alle schon ein bißchen älter) und die sprach ein perfektes deutsch. Halleluja. Jetzt haben wir einfach mal probiert, mit ihr zusammen, was man da so rausfinden kann. Boah, was sind die alle nett zu uns gewesen. Mit perfekten Manieren und einer Art die Leute zur Neugier zu ermutigen. Hei, Paps, ich war in den Kirchenbüchern von Ratibor!! Die wir rausgesucht haben waren von 1834 bis 1930, aber ich wußte zu wenig von deinem Papa. Aber es war beeindruckend und wir sind mit einer Adresse dort raus. Dann holen wir das nach.
Spaß beiseite. Urlaub ist kein Kindergeburtstag. Shoppingmalls mußten her. The Gateway. Ein alter Bahnhof umgebaut und mit tausenden Geschäften enorm groß und hübsch gemacht. Züge gab es keine, oh. Aber neue Pullis. Seht selbst auf Foto. Man kann sich die Nachmittage auf diese Weise sehr schön vertreiben und entspannend ist es allemal. Hungrig hat es auch gemacht, Steaks bei Ruby River sollten es dann sein. Aber an Longhorn kommt es nicht ran, da hätte die nette Bedienung noch tausendmal schwärmen können, das Germany s o o schöner ist als ihre Heimat, gar switchen wollte sie mit uns. Und wir wollen hier nicht lange bleiben, man muß Alkohol (auch Light Bier) in geheimen Läden kaufen und bekommt dann alles in braunen Tüten eingepackt, damit auch ja keiner weiß, was man da in der Hand hat.
Wo sind wir denn, bei Jenny in the Bottle? Nix da , jeder bleibt wo er ist. Außer wir, wir finden uns morgen in Ruby ´s Inn wieder (nein, es ist nicht die Zentrale der Steakhauskette). Das Brice Canyon ruft..........
Freitag, 4. September 2009
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Hey, was geht bei euch? Wir sollten ma eine Zeit ausmachen zum skypen ;). Achja: Ihr müsste ARIZONA ICE TEA mitbringen! am besten 100 l³
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